Bhutan, Indischer Himalaya | Motorrad-Tour

Royal Enfield Bike: Bhutan - Sikkim

Von den Teehängen Darjeelings ins Drachenland Bhutan

Reiseroute

Reiseroute

Reiseübersicht

Bhutan ist ein außergewöhnlicher Ort, in dem die Zeit stehen geblieben zu sein scheint. Seit die Grenzen 1974 nach Jahrzehnten der selbstauferlegten Abgeschlossenheit geöffnet wurden, entdecken mehr und mehr Reisende diesen von westlicher Zivilisation fast völlig verschonten Juwel: die Umwelt ist unberührt, die Landschaft und die Architektur überwältigend, die Menschen gastfreundlich und die Kultur einmalig in ihrer Reinheit.

Aus aktuellem Anlass möchten wir darauf hinweisen, dass es derzeit Behinderungen wegen Straßenbauarbeiten auf der Strecke zwischen Thimphu und Tashigang gibt. Erfahrene Motorradfahrer werden damit keine Probleme haben, dennoch sei darauf hingewiesen.

Reiseprogramm - 15 Tage

Tag 1: ANREISE – Ankunft in Siliguri (Flughafen Bagdogra)
Tag 2: Bagdogra - Darjeeling (90 km)
Tag 3: Darjeeling–Pemayangtse Kloster (125 km)
Tag 4: Pemayangtse (Pelling) -Rumtek (120 km)
Tag 5: Rumtek - Gangtok – Rumtek (60 km)
Tag 6: Rumtek – Kalimpong (110 km)
Tag 7: Kalimpong – Jaigon/Phuntsholing (210 km)
Tag 8: Phuntsholing (BHUTAN)– Paro (200 km)
Tag 9: Paro - Thimphu (80 km):
Tag 10: Thimphu - Gangteng (135km)
Tag 11: Gangteng nach Bumthang via Trongsa. (170 km)
Tag 12: Bhumthang - Mongar (130 km)
Tag 13: Mongar - Tashigang (150 km)
Tag 14: Tashigang nach Samdrupjonghar (180 km)
Tag 15: Bhutan - Guwahati (130 km)
Tag 16: Heimreise

Reiseanforderungen

  • Gesamtstrecke: ca. 1700 km
  • Schwierigkeitsgrad: Mittel bis schwierig
  • Durchweg Asphalt, witterungsbedingt auch schlechte Abschnitte

Unvergessliche Erlebnisse

abt-bhutan-007 abt-bhutan-003 abt-bhutan-016 abt-bhutan-021 abt-bhutan-023 abt-bhutan-014 abt-bhutan-019 Phunaka abt-bhutan-020 Bhutan Tiger Nest

Detailprogramm

Tag 1: ANREISE – Ankunft in Siliguri (Flughafen Bagdogra)

Wir holen Euch vom Flughafen ab und bringen Euch ins Cindrella Hotel in Siliguri.

Tag 2: Bagdogra - Darjeeling (90 km)

Am ersten Tag auf Motorrädern winden wir uns gemütlich durch die Teeplantagen hoch nach Darjeeling. Teilweise folgen wir dem Verlauf der "Toy Trains", ein UNESCO Welt-Kulturerbe.

Tag 3: Darjeeling–Pemayangtse Kloster (125 km)

Am frühen Morgen machen wir einen Ausflug auf den „Tiger Hill“ um den Sonnenaufgang über dem Himalaja zu bewundern. Danach geht es abwärts durch die Teeplantagen Darjeelings zum Teesta Fluss. Für einige Kilometer folgen wir dem Flusslauf bevor wir bei Naya Bazar wieder bergan nach Pelling fahren. Das Pemayangtse Kloster ist eines der wichtigsten und ältesten Klöster Sikkims. Gegründet 1705, gehört dieses Kloster der Nyingma-pa Sekte an.

Tag 4: Pemayangtse (Pelling) -Rumtek (120 km)

Gestern bekamen wir schon einen ersten Eindruck von der Landschaft Sikkims der heute noch bestätigt wird – kein flaches Stück Land – ein einziges Kurvenreiches Bergauf und Bergab. Auf dem Weg nach Gangtok legen wir einen Stop im Kloster Rumtek ein. Das Kloster ist der ursprüngliche Sitz des "Karmapa Lama", nach Dalai Lama und Panchen Lama der dritte hohe Religionsführer des tibetischen Buddhismus.

Tag 5: Rumtek - Gangtok – Rumtek (60 km)

Wie erkunden die Umgebung Rumteks, besuchen die Hauptstadt Sikkims, Gangtok, und wenn wir ein Permit erhalten fahren wir zum über 4000m hoch gelegenen Changmu-See. Vielleicht erhalten wir auch eine Einladung zum Tee im direkt beim Hotel gelegenen Nonnenkloster.

Tag 6: Rumtek – Kalimpong (110 km)

Nach einem Abstecher in die Hauptstadt Sikkims, Gangtok, fahren wir weiter in die Hill-Station Kalimpong. Mit 50.000 Einwohnern ist es etwas kleiner und beschaulicher als Darjeeling. Die geschützte Lage zwischen Durpin Hill und Deolo Hill in 1.200m Höhe führt zu einem sehr milden Klima.

Tag 7: Kalimpong – Jaigon/Phuntsholing (210 km)

Die Fahrt entlang der Teegärten in Assams Flachland bringt uns nach Jaigon/Phuntsholing. Phuntsholing ist ein gutes Beispiel für eine Grenzstadt, in der mehrere ethnische Gruppen aufeinander treffen: Bhutanesen, die in ihrer Nationaltracht unter der Hitze leiden, Bengalen im leichten Dhoti, Nepalesen mit ihren charakteristischen Hüten und indische Geschäftsleute mit Aktentaschen.

Tag 8: Phuntsholing (BHUTAN)– Paro (200 km)

Die Strasse steigt gleich hinter dem Grenzübergang an und wir winden uns durch die bewaldeten Berge des Vor-Himalaja, vorbei an einem Wasserkraftwerk (dem Hauptexportartikel Bhutans) und über den 3000m hohen Changspa-Pass nach Paro. Der Ort ist klein, denn die meisten Menschen wohnen in der Umgebung, wo sie die fruchtbarsten Felder des Landes bewirtschaften. Die Allee, die von der Brücke des Dzong ins Dorf Paro führt, ist von außergewöhnlich großen Chorten gesäumt. Rechts - kaum sichtbar - liegt der Königspalast von Ugyen Pelri, der um 1930 vom Paro-Penlop Tshering Panjor erbaut wurde.

Tag 9: Paro - Thimphu (80 km):

Die städtische Siedlung Paro entstand erst 1985. Wie so häufig in Bhutan gab es auch hier in unmittelbarer Nähe des Dzong kein Dorf. Die Häuser, die heute an der Hauptstraße stehen, sind im traditionellen Stil gebaut und mit bunten Mustern bemalt. Zu ebener Erde befinden sich kleine, für ein Bergdorf typische Läden, die die Einwohner mit den wichtigsten Waren versorgen. Später geht’s dann weiter in die Haupstadt Bhutans, nach Thimphu.

Tag 10: Thimphu - Gangteng (135km)

Gleich nach Thimphu steigt die Straße in vielen scharfen Kurven bis zum höchsten Punkt unserer Motorradtour, dem 3.780m hohen Cheli La, rasch an. Die Straße hinunter ins Punakha-Tal und nach Wangdi Phodrang zieht sich, denn der Höhenunterschied zwischen Pass und Tal beträgt 1700 Meter.

Tag 11: Gangteng nach Bumthang via Trongsa. (170 km)

Von Thimphu geht es wieder hoch hinauf, diesmal auf 3.100 Meter zum Dochu La. Weiter geht es dann nach Trongsa wo wir heute unsrere Mittagsrast machen.Wie fast alle Städte wird auch diese von ihrem Dzong beherrscht, der die Gebäude der Umgebung winzig erscheinen läßt. Dies erlebt man schon 8 km vor Trongsa, wenn sich die Straße in einer scharfen Linkskurve um einen Felsen windet und den Blick auf eine der atemberaubendsten Szenerien freigibt: Der 1648 als Verteidigungsbauwerk gebaute Trongsa Dzong zieht sich spektakulär einen steilen Hügel hinunter. Weiter dann nach Bumthang. Am Weg dorthin ein kurzer Besuch bei den Chumey Yathra Webern.

Tag 12: Bhumthang - Mongar (130 km)

Von Bumthang geht es weiter Richtung Osten. Ist schon der Westen Bhutans kaum besucht, so verirren sich hierher kaum mehr Touristen. Auf dem Weg ins auf 1800 Meter gelegene Mongar überqueren wir den mit 4100m höchsten Pass Bhutans und so nebenbei auch gleich noch unterschiedliche Klimazonen mit wunderschöner, wechselnder Vegetation. Weiters ist ein Stop in Ura geplant, ein untypisches Dorf für Bhutan. Die Häuser sind hier nahe zueinander gebaut und alle in eine Richtung ausgerichtet.

Tag 13: Mongar - Tashigang (150 km)

Von Mongar aus geht es heute in entspannter fahrt über Drametsi nach Tashigang. Wir überqueren den 3000m hohen Korila Pass und winden uns danach in den Yadi Loops durch schöne Nadelwälder.

Tag 14: Tashigang nach Samdrupjonghar (180 km)

Nach 30km erreichen wir das einzige Kollege Bhutans in Kanglung. Später in Khaling besuchen wir eine Weberei, eine Handwerkskunst die hier in Ost-Bhutan sehr populär ist. Wie wir es schon gewöhnt sind geht es euch heute wieder in einem kurvigen Auf und Ab durchs Land nach Samdrupjongkhar das auf 200m Seehöhe and der Grenze zum indischen Budesstaat Assam liegt.

Tag 15: Bhutan - Guwahati (130 km)

Wir verlassen Bhutan und bewegen uns durch das Flachland Assams in dessen Hauptstadt Guwahati/Gauhati wo wir am Nachmittag den Flieger nach Delhi besteigen.

Tag 16: Heimreise

Unvergessliche Erlebnisse

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Hotels

Closeups

Weitere optionale Ausflüge

Bitte beachten Sie, dass je nach Auswahl der hier aufgeführten zusätzlichen Ausflüge weitere Reisetage notwendig sind.
Alternativ können auch die im Reiseprogramm inkludierten Standartausflüge entsprechend ersetzt oder gekürzt werden.

OrtHotels
Bumthang
Kategorie Hotel
Standard Bumthang Mountain Lodge () (3.5 Sterne)
SuperiorBumthang Mountain Lodge () (3.5 Sterne)
DeluxeAmankora Bhumtang () (5.5 Sterne)
Chitwan
Kategorie Hotel
Standard Sapana Village Lodge () (2.5 Sterne)
DeluxeTiger Tops Jungle Lodge (5 Sterne)
Dhulikhel
Kategorie Hotel
DeluxeDwarikas Himalayan Shangri-La (5 Sterne)
Ganden
Kategorie Hotel
Standard Guesthouse - Ganden
Gangtey
Kategorie Hotel
Standard Dewachen (3 Sterne)
Gyantse
Kategorie Hotel
Standard Gyantse Hotel (3 Sterne)
SuperiorGyantse Hotel (3 Sterne)
Kathmandu
Kategorie Hotel
Standard Shambaling Boutique Hotel () (3.5 Sterne)
SuperiorShambaling Boutique Hotel () (3.5 Sterne)
DeluxeDwarikas (5 Sterne)
Kyirong
Kategorie Hotel
Leh
Kategorie Hotel
Lhasa
Kategorie Hotel
Standard Kyichu Hotel (3 Sterne)
SuperiorKyichu Hotel (3 Sterne)
DeluxeSt. Regis Resort (5 Sterne)
Lumbini
Kategorie Hotel
SuperiorKasara Jungle Resort (4 Sterne)
DeluxeKasara Jungle Resort (4 Sterne)
Manali
Kategorie Hotel
Mongar
Kategorie Hotel
Standard Wangchuk Hotel () (2.5 Sterne)
Namche Bazar
Kategorie Hotel
SuperiorNamche Hotel (2 Sterne)
DeluxeNamche Hotel (2 Sterne)
Namtso
Kategorie Hotel
Standard Namtso Guesthouse- Tibet
Paro
Kategorie Hotel
DeluxeZhiwa Ling (5 Sterne)
Peking
Kategorie Hotel
Pemayangtse
Kategorie Hotel
Phuntsholing
Kategorie Hotel
Standard Druk Hotel - Phuntsholing () (3.5 Sterne)
Pokhara
Kategorie Hotel
Standard Mount Kailash Resort (3 Sterne)
SuperiorTree Top
DeluxeShangri-La Village Resort (4 Sterne)
Punakha
Kategorie Hotel
Standard Meri Puensum Resort (3 Sterne)
SuperiorDhensa Boutique Resort () (4.5 Sterne)
DeluxeCOMO Uma (5 Sterne)
Reting
Kategorie Hotel
Standard Monastery Guesthouse - Reting
Rongbuk
Kategorie Hotel
Standard Rongbuk Hotel
Samdrup Jongkhar
Kategorie Hotel
Standard Menjong Hotel
Samye
Kategorie Hotel
Standard Monastery Guesthouse - Samye
Shekar (New Tingri)
Kategorie Hotel
Standard Shekar Hotel
Shigatse
Kategorie Hotel
Standard Shigatse Hotel (3 Sterne)
SuperiorShigatse Hotel (3 Sterne)
Tashigang
Kategorie Hotel
Standard Druk Dhejung Resort () (2.5 Sterne)
Terdrom
Kategorie Hotel
Standard Shambala House - Terdrom
Thimphu
Kategorie Hotel
SuperiorZhiwa Ling Ascent (4 Sterne)
DeluxeTaj Tashi (5 Sterne)
Tingri
Kategorie Hotel
Standard Snow Leopard Hotel
Trashiyangtse
Kategorie Hotel
Standard Hotel Karmaling
Trongsa
Kategorie Hotel
Standard Yangkhil Resort (3 Sterne)
SuperiorYangkhil Resort (3 Sterne)
DeluxeYangkhil Resort (3 Sterne)
Tsetang
Kategorie Hotel
SuperiorTsetang Hotel () (3.5 Sterne)
Tsomoriri
Kategorie Hotel
Tsurphu
Kategorie Hotel
Standard Tsurphu Gueshouse
Ulaanbaatar
Kategorie Hotel
Ura
Kategorie Hotel
Standard Araya Zamlha

Unsere Enfield Reisen

Echt reisen - Unsere Unternehmens-Philosophie

Jeder, der auf Reisen geht, der seine gewohnte Umgebung verlässt, der aufbricht, Neues und Fremdes zu erleben, die Welt zu erforschen und zu ergründen, der seinen Horizont erweitern will und dafür bereit ist, seine bequeme Komfortzone zu verlassen, ist für andere ein potentielles Ärgernis, da er womöglich direkt oder indirekt in deren Komfortzone eindringt, eindringen muss, da es ja kaum noch echte Freiräume in der Welt gibt. Somit ist Reisen immer auch ein Übungsfeld für Kompromissbereitschaft, auf Seiten des Reisenden ebenso wie auf Seiten des Bereisten.

Die Ziele unserer Reisen sind für die meisten Gäste nur per Flugzeug zu erreichen. Damit beginnt schon der erste Akt in Sachen Kompromissfähigkeit. Umweltschutz ist mitrecht zu einem der wichtigsten Themen unserer Zeit geworden. Zu sehr haben wir, die Industrienationen, in der Vergangenheit Raubbau an der Natur betrieben. Umdenken war und ist angesagt.

Doch sollten wir uns hüten, das Kind mit dem Bade auszuschütten. Wenn wir in die Ferne schweifen wollen, so gibt es kein anderes Transportmittel als das Flugzeug. Die Alternative darf keine beschauliche Heimattümelei sein. Die Welt ist längst zum globalen Dorf geworden und es ist eine unserer vornehmsten Pflichten, unsere nahen und fernen Nachbarn rechts und links kennen und verstehen zu lernen. Dies ist der einzig sichere Weg, friedlich miteinander auszukommen, schwelende Konfliktherde zu befrieden und neue Krisen zu verhindern. Die Angst vorm Andersartigen, Grund für die meisten sozialen und politischen Auseinandersetzungen, kann nur langanhaltend besiegt werden, wenn wir das vermeintlich Andersartige zu unserem konkreten Erfahrungsschatz machen und feststellen, dass es sich überall auf der Welt nur um Menschen wie Du und ich handelt.

Nicht nur die Anreise erfordert Nachdenken und Kompromissbereitschaft. Auch die Frage, wie ich mich in dem besuchten Land bewege, bedarf der verantwortungsvollen Entscheidung. Wir haben uns dazu entschieden, das Verkehrsmittel zu benutzen, das auch von der einheimischen Bevölkerung bevorzugt genutzt wird, und das ist in Indien das Motorrad.

Indien ist ein gigantisch großes Land. Den meisten unserer Gäste stehen nur zwei bis maximal drei Wochen Reisezeit zur Verfügung. In dieser kurzen Zeit möchten wir den Besuchern die Gelegenheit bieten, so gut und so tief wie möglich in das Land und seine Kultur einzudringen. Wir wollen Tuchfühlung herstellen. Wer nach einer Reise mit uns zurück nach Hause fährt, soll Indien mit allen Sinnen erfahren haben, die brennende Hitze auf der Haut, den Duft kleiner Dorfmärkte und Bazare, den Geschmack der köstlichen indischen Speisen, wie man sie authentisch nur in den kleinen Garküchen am Straßenrand erleben kann, den tosenden Lärm des Straßenverkehrs und die Schönheit verborgener Kultur- und Naturschätze, weitab vom Mainstream des Massentourismus, der selbst die erhabensten Kunst- und Kulturschätze zu bloßen Konsumgütern degradiert.

Mit unseren Royal Enfield Bikes ist all dies möglich. Dies sind Motorräder zum Reisen und nicht zum Rasen. Mit maximal 70 km/h cruisen wir gemächlich durchs Land, halten hier und dort an, so wie es uns gefällt, ernten erstaunte Blicke von Neugierigen, finden sofort Kontakt und Gesprächsthemen. Unser Fuhrpark, ca. 20 in Indien gefertigte Maschinen, wird in der eigenen Werkstatt gepflegt und gewartet.

Die Gruppen, in denen wir unterwegs sind, sind nie größer als acht bis zehn Personen. Das hat zum einen praktische Gründe, da im doch sehr gewöhnungsbedürftigen indischen Straßenverkehr eine größere Gruppe kaum zusammenzuhalten wäre. Daneben geht es uns aber auch darum, nicht als gewaltiger Fremdkörper aufzutreten und die besuchten Orte in Massen zu überfallen. Wir wollen eintauchen, so unbemerkt und wenig störend wie möglich, und das ist nur in kleinen Gruppen gewährleistet.

Wir wohnen in typischen indischen Mittelklassehotels. Unser Bestreben ist es, etwas Besonderes zu bieten, nicht besonders teuer, aber außergewöhnlich. Das ist nicht überall möglich, aber wir sind stets auf der Suche. Zum Essen besuchen wir die Restaurants, in denen auch die einheimische Bevölkerung speist.

Die Streckenführung unserer Reisen ist so gewählt, dass ein ausgewogenen Verhältnis von Motorradfahren, Besichtigungen und körperlicher Erholung zustande kommt. Pro Tour werden ca. 2000 km zurück gelegt. Das mag einem europäischen Biker wenig erscheinen, ist aber für die indischen Straßen- und Verkehrsverhältnisse optimal. Wir wollen nicht rasen, sondern reisen, gucken, staunen und verstehen.

Unser Team in Indien besteht aus einem Tour-Guide, dem Fahrer für das Servicefahrzeug und einem Enfield-Mechaniker. Daneben haben wir noch freie Mitarbeiter sowohl aus Indien als auch aus Europa, die immer einspringen, wenn das Stammpersonal zu knapp wird.

Von unseren Gästen erwarten wir, den Menschen des besuchten Landes mit Respekt entgegen zu treten. Wir sind hier die Gäste und müssen uns den Lebensgewohnheiten unsere Gastgeber anpassen und nicht umgekehrt. Wer nicht dazu in der Lage ist, seine festgefahrenen Lebensgewohnheiten vorübergehend abzulegen und mit Neugier und Offenheit Fremdes in sich aufzunehmen, sollte besser zuhause bleiben.

"Wer andere besucht, soll seine Augen öffnen, nicht den Mund"

Ich hupe, also bin ich!

Indien kann man nur lieben oder hassen! Wer einmal in Indien gewesen ist und sich nicht von der Fremdartigkeit dieser unbeschreiblichen Kultur hat Günter Schiele abschrecken lassen, kehrt immer wieder dorthin zurück. Als Student bereiste ich zum ersten Mal diesen riesigen Subkontinent, damals noch mit Rucksack und öffentlichen Verkehrsmitteln. Jahre später, mittlerweile als IT-Leiter eines deutschen Internet-Unternehmens, hatte ich die Gelegenheit, beruflich ein Jahr in Gujarat zu verbringen. Im Anschluss erfüllte ich mir einen langgehegten Wunsch: bei Premji’s in Bombay kaufte ich eine Royal Enfield Bullet und reiste drei Wochen Richtung Süden, über Goa bis nach Kerala.

Auf dieser Reise entstand die Geschäftsidee zu "Wheel of India". Ich sattelte um vom IT-Fachmann zum Reiseveranstalter für geführte Motorradreisen. Seitdem habe ich mit meinen Gästen viele Male die südlichen Bundesstaaten Kerala, Tamil Nadu und Karnataka "erfahren", habe unsere Bikes hoch hinauf getrieben nach Ladakh und Garhwal im Himalaja und bin eingetaucht in die Märchenwelt von Tausend-und-eine-Nacht in Rajasthan.

Motorradfahren in Indien

Indien ist für den Reisenden kein einfaches Land. Die verwirrenden Widersprüche, die einem auf Schritt und Tritt begegnen, lassen keinen unberührt: krasse Armut neben prächtigen Zeugen der Vergangenheit, tiefste Religiösität neben scheinbarer Gleichgültigkeit gegenüber Verschmutzung und Elend. Wenn man Indien mit unseren europäischen Wertmaßstäben begegnet und vergleicht, sind Missverständnisse und Irritationen vorprogrammiert. Der Reisende ist gut beraten, diese Welt zunächst vorurteilsfrei in sich aufzunehmen und dann zu urteilen. Wer sich diesem Land und seinen Menschen öffnet und die vielfältigen Düfte, Farben und Klänge mit allen Sinnen in sich aufnimmt, wird auf jeden Fall bereichert nach Hause zurückkehren.

"Ich hupe, also bin ich"

Dies könnte der Leitspruch eines jeden indischen Verkehrsteilnehmers sein. Lärm und Chaos auf Indiens Straßen übertreffen alles, was sich der ordnungsverwöhnte Westeuropäer vorstellen kann. Es gilt nur ein Gesetz und das ist das Gesetz der Stärke. Davon leitet sich eine klare, einfache Hierarchie ab.

Ganz oben rangieren LKW und Busse, gefolgt von PKW und den zahlreichen dreirädrigen Autorikschas. Dann erst, ziemlich weit unten folgen Scooter, Mopeds und Motorräder. Am Ende der Skala findet man Fahrräder und Fußgänger, im wesentlichen rechtelos und dazu verdammt, den anderen aus dem Weg zu springen.

Allee

Motorradland Indien?!

Und dennoch oder gerade deswegen ist Indien das ideale Motorradland. Hat man erst begriffen, wie dieses Chaos funktioniert und gelernt, mit dem Strom zu schwimmen und die neue, ungewohnte Freiheit zu genießen, wird Biken durch die unendlichen Weiten dieses sonnenverwöhnten Kontinents zum puren Vergnügen.

Ob über die Hochebene des Dekkan, entlang der weißen Strände Keralas, durch Naturparks und Regenwälder oder hoch hinauf zu den Gipfeln der Western Ghatts oder gar des Himalaja - mit dem Motorrad kann man dieses Land wirklich erschließen.

Unvergessliche Erlebnisse

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Termine & Preise

Bitte kontaktieren Sie uns für weitere Informationen.

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Beste Reisezeit

Die beste Reisezeit für Ladakh ist von Mai bis Oktober, da Ladakh hinter der Regenbarriere des Himalaya liegt.
Die übrigen Gebiete im Indischen Himalaya sind ideal von September bis April zu bereisen. Für Trekkings im Garhwal Himal gelten die Monate Oktober/November und März/April als ideal.

Reisen im Indischen Himalaya

Die nördlichen Regionen im Westen und Osten Indiens liegen an den Abhängen des Himalaya und sind meistens geprägt von einer tibetisch-buddhistischen Kultur. Diese Gegenden tragen die klingenden Namen wie: Ladakh, Zanskar, Spiti, Garhwal Himal, Sikkim und Arunachal Pradesh. Manche dieser Gegenden gehören zu den abgeschiedensten Gebieten im Himalaya und konnten bis heute eine intakte buddhistische Kultur bewahren. So gehören die Klöster in Ladakh, das Kloster Tabo in Spiti, die Klöster Sikkims oder das grosse Kloster in Tawang in Arunachal Pradesh zu den Horten tibetischer Kultur. Die Menschen hier tragen oft tibetische Gesichtszüge, und ihre natürliche Fröhlichkeit verbindet sie mit den Bewohnern des Dachs der Welt.

Aber auch landschaftlich haben diese Gegenden einiges zu bieten. Die Orchideen und mit Rododendrohn bewachsenen Hänge Sikkims zeigen sich im Frühjahr in einem einzigartigen Farbenspiel. Darüber ragen die schneebedeckten Gipfel des Himalaya empor, unter anderem der dritthöchste Berg der Erde, der 8’586 Meter hohe Kangchenjunga. In Ladakh wiederum fasziniert die Kargheit des historisch zu Westtibet gehörenden Himalayatales, das nur über hohe Pässe zu erreichen ist. Besonders sind hier die Klosterfeste zu empfehlen. In den Bergen des Himalaya entspringen auch viele der von den Hindus als heilig verehrten Flüsse Indiens, allen voran «Mutter Ganges». Das Gebiet Garhwal ist vor allem in den Sommermonaten Ziel Zehntausender Gläubiger, die zu den heiligen Natursymbolen wie Berge, Flüsse und Seen pilgern; ein äusserst beeindruckendes Erlebnis für westliche Reisende.

Sowohl für Kulturreisende wie auch für Trekker bietet der Indische Himalaya eine grosse Auswahl von tollen Touren und Routen. Viele dieser Gegenden sind von westlichen Touristen noch wenig besucht und sind wahre Geheimtipps für Menschen, die aussergewöhnliche Gebiete abseits der üblichen Routen besuchen wollen.

Als Spezialisten kennen wir diese Gegenden bestens und informieren Sie gerne über die Möglichkeiten.